Wie das Leben vor dem Bauernkrieg in Stühlingen war, führen die Schauspieler den Besuchern vor (von links): Marina Baumann, Gudrun Schirmer, Harald Kaufmann, Ute Reske, Martin Scheuble und Anita Morath. | Bild: Yvonne Würth

Schauspielführung äußerst beliebt

Stühlingen – Überaus gut angenommen worden ist das Schauspiel anlässlich des Gedenkens an den 500. Jahrestag des Bauernkriegs in Stühlingen. Aufgrund der sehr hohen Anmeldezahlen der Zuschauer wurden drei weitere Vorführungen geplant – alle diese Termine sind allerdings auch bereits ausgebucht, im Rathaus Stühlingen werden deshalb keine Anmeldungen mehr dafür angenommen.

Bürgermeisterstellvertreterin Marianne Würth führte die Teilnehmer an sieben Schauplätze im Städtle-Rund. Sie blieb in der Gegenwart, während die Schauspieler in den drei Spielszenen am Rathausbrunnen, bei der Linde im Judenwinkel und vor der Scheune des Gasthaus „Rebstock“ in das Jahr 1524 reisten. Sie führten lebhaft vor, wie sich das Leben damals gestaltet hatte und unter welchen Restriktionen der einfache Mensch damals leben musste.

Die Szenen wurden dem Schauspiel „Im Bur si Recht“ entnommen, das 2012 anlässlich des Jubiläums des Stadtrechts von Stühlingen als Freilichttheater für die Aufführung im Mühlenareal von Hiroto Oka, Regine Kemmerich und Susann Bächle geschrieben worden war. Adaptiert für die Stadtführung wurden die Szenen von Regisseurin Corina Rues-Benz. Eindrucksvoll brachten die Laienschauspieler den Besuchern die Ereignisse vor 500 Jahren näher: Susann Bächle, Nils Sperisen, Marina Baumann, Gudrun Schirmer, Harald Kaufmann, Ute Reske, Martin Scheuble und Anita Morath.